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Berlin führt türkische Untertitel ein Lily-Waeckerlin-Preis geht ins Oberwallis 30 Anwärter auf Nachfolge von Ivo Kummer in Solothurn Winterthurer Kunstverein stellt in Nagasaki aus

Nachrichten Oper Als erstes Opernhaus in Deutschland führt die Komische Oper Berlin Untertitel in türkischer Sprache ein. Von der kommenden Spielzeit an wird bei allen Vorstellungen neben den englischen und deutschen Texten das Libretto auch in türkischer Sprache eingeblendet. Die Untertitel erscheinen über die Displays in den Stuhllehnen. Mit der Neuerung geht das Opernhaus, in dem alle Werke auf Deutsch gesungen werden, einen weiteren Schritt auf die rund 300 000 in Berlin lebenden Deutsch-Türken zu, wie Intendant Andreas Homoki, der 2012 als Nachfolger Alexander Pereiras die Intendanz des Zürcher Opernhauses übernimmt, am Montag sagte.(SDA) Musik Für das Projekt «Singen ist cool» erhält die Oberwalliser Singschule Cantiamo unter der künstlerischen Leitung von Hansruedi Kämpfen den Lily-Waeckerlin-Preis für Jugend & Musik 2011. Die Auszeichnung ist mit 60 000 Franken dotiert. Mit dem Projekt will der Chor ein neues Musical kreieren, das verschiedene Musikstile verbindet. Durch die Zusammenarbeit mit Schulklassen aus dem ganzen Oberwallis soll dies auch neue Impulse für den Musikunterricht bringen.(SDA) Film Etwa 30 Personen haben im Rennen um die Nachfolge des abtretenden Direktors der Solothurner Filmtage, Ivo Kummer, ihre Bewerbungen eingereicht. Die Anmeldefrist ging am Sonntag zu Ende. Mitte Mai will der Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage (SGSF) auf Antrag der Kommission über die neue Direktorin oder den neuen Direktor entscheiden, wie SGSF-Präsidentin Christine Beerli gestern Montag erklärte. Kummer wechselt Anfang August als Leiter der Sektion Film zum Bundesamt für Kultur.(SDA) Kunst Zum Abschluss seiner einjährigen Japan-Tournee zeigt der Kunstverein Winterthur rund 90 Werke im japanischen Nagasaki. Im Frühling 2010, waren die Werke zum Auftakt der Tournee in Utsonomiya zu sehen gewesen. Die Stadt liegt zwischen Tokio und Fukushima. Danach wurden die Exponate in Tokio und in Kobe gezeigt. Jetzt findet die Abschlussausstellung im äussersten Südwesten der lang gezogenen Hauptinsel statt. Wäre die Reise umgekehrt geplant gewesen, wäre die Ausstellung in gefährliche Nähe des Katastrophengebiets geraten. So bestehe aber keinerlei Risiko für eine Verstrahlung, sagt Direktor Dieter Schwarz. Gezeigt werden rund 90 Werke aus der Sammlung des Kunstvereins. Darunter sind Gemälde so grosser Namen wie Monet, Renoir, Hodler sowie Giovanni und Alberto Giacometti. Die Ausstellung wird Ende März wieder in die Schweiz zurückkehren.(SDA)

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