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Bauherr blitzt vor Bundesgericht ab

Die Gemeinde will einen Mann zwingen, eine Lüftungsbaute zu entfernen.

Von Patrick Gut Meilen – Mangelnden Kampfwillen kann man dem Bauherrn der General-Wille-Strasse 276 in Feldmeilen nicht vorwerfen. Bis vor Bundesgericht hat er sich gewehrt. Streitobjekt ist eine Lüftungsaufbaute im Dachbereich des Neubaus. Die Meilemer Baukommission hatte vom Bauherrn verlangt, er müsse die Lüftung entfernen. Der Grund: Die Lüftungsbaute sei gar nicht bewilligt gewesen. Vielmehr habe der Bauherr das ursprüngliche Projekt unter anderem in diesem Punkt eigenmächtig abgeändert. In der Folge musste er ein nachträgliches Baugesuch einreichen, um die Änderungen zu legalisieren. Bei der Lüftung allerdings blieb die Baukommission hart, weil sie von der Gestaltung her nicht ins Bild passe. Der Bauherr liess sich nicht beirren, sondern reichte einen Rekurs ein. Das Rekursgericht hiess seine Beschwerde aber nur teilweise gut. Deshalb beschwerte sich der Bauherr bei der nächsten Instanz, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Wieder bekam er nur teilweise recht. Das Baurekursgericht müsse sich erneut mit dem geforderten Rückbau der Lüftungsanlage befassen, befand das Verwaltungsgericht. Auch diesen Entscheid focht der Bauherr an, und zwar beim Bundesgericht. Dort ist er jetzt abgeblitzt. Beim Urteil des Verwaltungsgerichts handle es sich erst um einen Zwischenentscheid. Der Ball liege jetzt wieder bei der ersten Instanz, befanden die Lausanner Richter.

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