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Bauern nutzen Boden weniger

Die Mitarbeiter des Naturnetzes Pfannenstil haben die Hälfte der Bauern für ihre Sache gewonnen.

Von Eva Robmann 190 von den insgesamt 300 Bauern im Bezirk Meilen und in Egg, wo das Naturnetz Pfannenstil seit über zehn Jahren tätig ist, haben eine Vereinbarung unterschrieben. Sie verpflichten sich damit, zumindest Teile ihres Bodens weniger intensiv zu nutzen. Auf knapp 19 Prozent der gesamten Nutzfläche schneiden die Landwirte beispielsweise das Gras erst ab Mitte Juni und verzichten aufs Düngen. Auf zehn Prozent der Gesamtfläche lassen sie beim Mähen Altgrasstreifen stehen. Darin tummeln sich ab Mitte Juni zahlreiche Insekten. Zudem hat das Naturnetz Blumenwiesen neu angesät. «Mit den drei Prozent Magerwiesen stehen wir im gesamtschweizerischen Vergleich sehr gut da», sagt der Naturnetz-Biologe Christian Wiskemann. In den letzten zehn Jahren hätten sie 80 Hektaren Blumenwiesen gesät. Wie weiter mit Naturnetz? Das Naturnetz Pfannenstil ist ein seit 1998 laufendes Projekt der Zürcher Planungsgruppe Pfannenstil. Ende Juni wird die Planungsgruppe entscheiden, ob sie das Projekt für weitere sechs Jahre fortführen soll. Anlässe des Naturnetzes: 28. 5., Exkursion, Treffpunkt Bolligerweiher, Oetwil, 8.45 Uhr. 7. 6., Exkursion, Treffpunkt Schübelweiher, Küsnacht, 18 Uhr.

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