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Atomdebatte AKW müssen nachrüsten, TA vom 6. 5.

Atomdebatte AKW müssen nachrüsten, TA vom 6. 5. Unheimliche Wassermassen. Unmittelbar vor dem AKW Mühleberg liegt der Stausee Wohlensee. Wenn die 29 Meter hohe und über neunzig Jahre alte Staumauer nach einem Erdbeben oder wegen eines Terroranschlags bricht, ergiessen sich innert Kürze25 Milliarden Liter Wasser über das AKW. Unvorstellbar, dass das AKW Mühleberg diesen Wassermassen standhalten könnte. Die Folgen für die anschliessenden Anrainer der Aare und des Rheins sowie das nahegelegenen Bern, wären verheerend! Erni Donat, Basel Investieren statt umrüsten. Obwohl zwei Prüfinstitute ein Versagen der Kernmantel-Zuganker im AKW Mühleberg nicht ausschliessen, fordert das eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) keine entsprechenden Massnahmen. Wie Rotkäppchen an das Grossmutter-Outfit des Wolfs sollen wir glauben, dieser Kernmantel mit Risstiefen bis zu 90 Prozent halte Druckverhältnissen wie in Fukushima stand. Mindestens dieser Meiler ist sofort abzuschalten! Schon wenn wir die Elektro- durch Wärmepumpenboiler oder Sonnenkollektoren ersetzen, und die herkömmlichen Heizungs- durch A-Klasse-Pumpen, können wir1 Milliarde kWh Strom einsparen. Installieren wir zudem Strom erzeugende Wärmekraftkoppelungs-Heizungen, lassen sich die 2,7 Milliarden kWh Mühlebergs längstens ersetzen. Die Bernische Kraftwerke (BKW) investiert von Vorteil hier, anstatt in die AKW-Nachrüstung. Und die Politiker sollen rasch und konsequent schweizweit mit Vorschriften und finanzieller Förderung für die Effizienz sorgen. Matthias Ragaz-Morlet, Zürich «Die Politiksoll rasch mit Vorschriftenund finanzieller Förderung für die Effizienzsorgen.»

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