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ARA-Ausbau vor Regierungsrat

Der Gemeinderat Küsnacht findet es zumutbar für Anwohner, dass Klärbecken nicht eingehaust werden.

Von Sandra Flückiger Küsnacht – Die Betriebskommission der Abwasserreinigungsanlage Küsnacht - Erlenbach - Zumikon (ARA KEZ) zieht einen Entscheid des Bezirksrats an den Regierungsrat weiter. Der Bezirksrat hat im Juni eine Beschwerde von Anwohnern gegen das Ausbauprojekt der ARA KEZ gutgeheissen. Diese stören sich daran, dass der Zweckverband – entgegen der ursprünglichen Planung – auf die Einhausung des neuen Beckenblocks verzichten will. Für die ARA-Kommission sei aufgrund des Bezirksratsentscheids aber «nicht nachvollziehbar, inwiefern mit der Projektänderung klares öffentliches Recht verletzt oder wesentliche Interessen missachtet worden seien», schreibt Markus Ernst, Küsnachter Gemeinderat und Präsident der Kommission, in einer Mitteilung. Das Verfahren vor dem Regierungsrat soll allerdings sistiert werden, bis zwei andere Rekurse vor der Baurekurskommission erledigt sind. Sie betreffen das Kleinwasserkraftwerk sowie den Ausbau der ARA. Sie wurden fristgerecht eingereicht, nachdem die kantonale Baudirektion das Gesamtprojekt für den Zusammenschluss der ARA KEZ im April bewilligt hatte. Die drei Gemeinden haben aus wirtschaftlichen Gründen beschlossen, Zumikon an die ARA in Küsnacht anzuschliessen. Das Rekursverfahren nimmt wohl noch einige Zeit in Anspruch. Die Arbeiten am Projekt werden derweil auf das Notwendigste reduziert. Durch die Verzögerung entstehen auch Mehrkosten. Wie hoch diese ausfallen, werde sich nach Abschluss der Verfahren zeigen, sagt Markus Ernst auf Anfrage.

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