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Am Riemen reissen für einen guten Zweck

Von Daniel Stehula Thalwil – Er hat etwas von einem Grümpelturnier: der alljährliche Firmenrudercup des Ruderclubs Thalwil. Dem Club bringen die hohen Startgelder eine grosszügige Finanzspritze für die Juniorenförderung ein. Die Teilnehmer in den Firmenbooten erfahren wieder einmal am eigenen Leib die alte Weisheit, dass Wasser keine Balken hat. Zudem machten die frischen Temperaturen und das leicht unruhige Wasser die 400 Meter lange Strecke zwischen dem Clubhaus der Seglervereinigung und jenem des Ruderclubs auch nicht angenehmer. Reto Bussmann vom Ruderclub Thalwil meint: «Die grössten Kämpfe lieferten sich die Amateure meistens selbst.» Selbst im A-Final, dem Rennen der besten 4 von 16 Booten, entschieden am Samstag technische Fehler: Während das Horgner Boot Dow 1 unbedrängt dem Sieg entgegenfuhr, lieferten sich die Oberriedner Stauber Metallbau-Crew und das Team der Swiss Capital Group aus Zürich einen engen Kampf. So lange jedenfalls, bis die Oberriedner kurz vor der Ziellinie zweimal krebsten und mit zwei Sekunden Rückstand einfuhren. Krebsen ist der Stockfehler der Ruderer: Nach dem Ruderschlag bringt man das Ruder nicht mehr aus dem Wasser. «Koordiniert und synchron rudern ist schwierig», sagt Bussmann, «wenn die Ruderblätter im Wasser hängen bleiben, fällt ein ganzes Team auseinander.» Im Doppelvierer mit Steuermann traten die Gelegenheitsruderer am Thalwiler Firmencup gegeneinander an. Foto: Sabine Rock

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