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Baselland publiziert Zahlen der GemeindenZu viel Steuern einkassiert

Die Baselbieter Gemeinden haben 2019 insgesamt 116 Millionen Franken mehr Steuergelder einkassiert als ausgegeben. Doch in Anbetracht der Corona-Pandemie stehen sie trotz des Polsters vor einer ungewissen Zukunft.

Regula Meschberger, Präsidentin des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG): «Einige Gemeinden haben grosse Probleme.»
Regula Meschberger, Präsidentin des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG): «Einige Gemeinden haben grosse Probleme.»
Foto: Nicole Pont

Auf 116 Millionen Franken haben sich die ausgewiesenen Gewinne der Gemeinden 2019 belaufen. Erstmals konnten sie Reserven bilden. 33 Gemeinen machten davon Gebrauch, wie das Statistische Amt des Kantons Baselland mitteilte. Zusammengezählt legten sie 81 Millionen an Reserven auf die Seite, dazu 18 Millionen zweckgebundene Vorfinanzierungen. Für die Corona-Jahre 2020 und 2021 dürften diese Steuereinnahmen auf Vorrat gerade zur rechten Zeit noch in den Kassen der Gemeinden liegen.

Die Corona-Pandemie wird sich 2020 und in weit stärkerem Masse ab diesem Jahr auf die Gemeindekassen auswirken. Mit der Möglichkeit, finanzpolitische Reserven für schlechtere Zeiten zu bilden, soll die finanzielle Steuerung der Gemeinden verbessert werden, heisst es in der Mitteilung. Die grösste Einlage hat Allschwil mit 33,5 Millionen Franken gebildet.

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