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Zivilcourage kommt vor dem Fall

Jorge Resende, Informatiker beim Westschweizer Radio RSR, entdeckte 2005, dass ein Kadermitglied pädophile Bilder aus dem Internet heruntergeladen hatte. Da RSR den Fall unter dem Deckel hielt, informierte Resende per E-Mail die gesamte Belegschaft. Daraufhin wurde er entlassen. Resende drohte in der Folge, sich zu Tode zu hungern, falls er nicht wieder eingestellt werde. Schliesslich brach Resende seinen Hungerstreik ab und verfolgt seine Forderung nun juristisch weiter. Auch das fehlbare RSR-Kadermitglied wurde im Zuge der Affäre entlassen.
Esther Wyler und Margrit Zopfi wurden im Oktober 2007 verhaftet, nachdem der Verdacht aufgekommen war, sie belieferten «Die Weltwoche» mit Informationen aus dem Zürcher Sozialdepartement. Die beiden Angestellten des Zürcher Sozialdepartements kritisierten öffentlich, dass 80 Prozent der Fälle unter Vorsteherin Monika Stocker unsorgfältig geführt seien. Im März dieses Jahres wurden sie fristlos entlassen und eine Administrativuntersuchung gegen Zopfi und Wyler wurde eingeleitet.
Der Zürcher Stadtpolizist Fredi Hafner soll der «SonntagsZeitung» Dokumente zugespielt haben, die den früheren Armeechef Nef als Stalker entlarvten. Er wurde  von der Zürcher Staatsanwaltschaft wegen Amtsgeheimnisverletzung angeklagt und vom Richter für schuldig befunden. Der Polizeifahnder war laut «Blick» beauftragt, Nef festzunehmen, nachdem seine Ex-Freundin Anzeige wegen Nötigung eingereicht hatte. Doch die geplante Razzia wurde aus unerklärlichen Gründen abgesagt. Hafner soll daraufhin mit der «SonntagsZeitung» Kontakt aufgenommen haben.
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