Zum Hauptinhalt springen

Draussen in der kalten Jahreszeit«Zelten ist im Winter viel schöner»

Bloggerin Martina Gees über das Biwak im Schnee und Rezepte gegen kalte Nächte.

«Diese Stille im Schnee gibt es im Sommer nicht»: Die Bloggerin Martina Gees zeltet am liebsten im Winter.
«Diese Stille im Schnee gibt es im Sommer nicht»: Die Bloggerin Martina Gees zeltet am liebsten im Winter.
Foto: Colorfish

Zweimal brach die Grafikerin Martina Gees aus dem Büroalltag aus. Lange Zeit bereiste sie mit dem Velo Nord-, Mittel- und Südamerika. In der Schweiz sucht die Bloggerin aus Chur (Colorfish.ch) auch im Winter Stille und Einsamkeit beim Campieren in den Bergen.

Warum schlagen Sie das Zelt bei Schnee und Eis auf?

Ich war fünf Jahre lang mit dem Velo auf Reisen. Es ist für mich normal, im Freien zu übernachten. Als ich wieder zu Hause war, gab mir das Zelten etwas vom Freiheitsgefühl von unterwegs zurück.

Und wie fühlte sich das erste Mal im Schnee an?

Ich war etwas naiv losgezogen, mit tief ausgeschnittenen Trekkingschuhen, weil vom Tal aus gesehen an den Hängen kein Schnee lag. Bald aber stapfte ich knietief durchs Weiss. Die Schneeschuhe fehlten mir auch am Lagerplatz. Vor dem Zelten muss man den lockeren Schnee erst einmal feststampfen. Mit meinen klatschnassen Trekkingschuhen dauerte das ewig. Zum Glück hatte ich zwei Plastiksäcke dabei, die ich über meine trockenen Ersatzsocken ziehen konnte. Aber trotz der Anfängerfehler hat mir das winterliche Campieren extrem gut gefallen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.