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Corona-Mutation in ReinachZahl der Infektionen an der International School Basel steigt weiter

Der Kantonale Krisenstab meldet, dass die Häufung der Fälle nicht nur den Standort in Reinach, sondern auch denjenigen in Aesch betrifft.

Die Standorte Reinach (Bild) und Aesch der International School Basel zählen, Stand 11. Februar, 41 Corona-Fälle.
Die Standorte Reinach (Bild) und Aesch der International School Basel zählen, Stand 11. Februar, 41 Corona-Fälle.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Die Auswertung der Massentests vom Dienstag und Mittwoch hat 13 zusätzliche positive Covid-19-Fälle ergeben. Somit steigt die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen an den Standorten Reinach und Aesch der International School Basel (ISB) auf 41. Getestet wurden 1400 Personen aus dem Umfeld der Schule, darunter sämtliche Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klassen sowie die Lehrpersonen. Da es sich um einen Ausbruch eines mutierten Virus handelt, mussten sich auch die Kontaktpersonen der Betroffenen in Quarantäne testen lassen.

Am Wochenende waren sechs Fälle bekannt geworden, am Mittwochabend hatte der Kantonale Krisenstab Baselland (KKS) in einem Communiqué 28 Tests mit einem positiven Befund vermeldet. Davon hatten sich alle mit einer mutierten Virusvariante angesteckt. Bei den 13 neuen Fällen können noch keine Angaben betreffend möglicher Mutationen gemacht werden.

Zunächst hatte der KKS nur über Fälle aus Reinach berichtet. Wie am Donnerstag bekannt wurde, sind die 41 Fälle aber über zwei ISB-Schulstandorte verstreut: Reinach und Aesch. Bei mindestens einer der positiv Getesteten handelt es sich um eine Lehrperson. Ob die Betroffenen auch erkrankt sind, also Symptome aufweisen, kann der KKS auf Anfrage nicht beantworten. Dazu habe man «keine detaillierten Angaben». In mehreren Schulstandorten im Kanton Baselland sind in den letzten Wochen Fälle bekannt geworden, bei denen zwar Schüler und Lehrpersonen positiv auf eine Virusmutation getestet wurden, aber nur wenige erkrankten.

16 Klassen betroffen

Die Fälle sind breit gestreut: Insgesamt 16 Klassen sind betroffen. Die Schüler der betroffenen Klassen befinden sich in Quarantäne, die positiv getesteten Personen in Isolation. Wie es trotz Schutzkonzept zu den Ansteckungen in so vielen Klassen habe kommen können, sei bis anhin unklar, schreibt der KKS auf Anfrage.

Die ISB hat vom 9. bis 18. Februar Fernunterricht für alle Standorte angeordnet. Unmittelbar danach beginnen die Fasnachtsferien. Am Standort in Reinach werden Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren unterrichtet, in Aesch Kinder von 3 bis 12 und am dritten Standort in Fiechten Schüler zwischen 12 und 14 Jahren.

7 Kommentare
    Bernhard Morscher

    ....statt Polemik gegen Migranten anzufachen, die ja scheints zu 70% unsere spitalbetten belegen, könnte man ja auch mal bei den wohlstandsverwarlosten expat-kids genauer hinschauen...?