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Basels CEO Roland Heri«‹Yystoo füre FCB› finde ich eine tolle Aktion»

Der CEO des FC Basel, Roland Heri, äussert sich in einem Interview mit dem SRF zu der Kritik der Basler Fans, der Aktion «Yystoo füre FCB» – und er sagt, wer beim FCB derzeit die sportlichen Entscheidungen trifft.

CEO Roland Heri stand – an der Seite von Präsident Bernhard Burgener – zuletzt stark in der Kritik zahlreicher FCB-Fans.
CEO Roland Heri stand – an der Seite von Präsident Bernhard Burgener – zuletzt stark in der Kritik zahlreicher FCB-Fans.
Foto: Toto Marti (Freshfocus)

Zum ersten Mal seit längerer Zeit hat sich Roland Heri am Sonntag öffentlich und ausserhalb der clubinternen Medien zu den Geschehnissen rund um den FC Basel geäussert. In einem Interview mit dem SRF sprach der CEO über die Kritik der Basler Fans an ihm und Präsident Bernhard Burgener.

«Ich habe Verständnis für die Kritik, wir haben nicht nur für gute Schlagzeilen gesorgt», sagt Heri. Allerdings gibt es für den CEO auch eine Grenze, die dann überschritten werde, wenn es um ihn als Privatperson gehe. Heri, der in den vergangenen Wochen sogar von Fans angegangen worden sein soll, sagt: «Wenn ich meinen Familiennamen an der Wettsteinbrücke sehe, ist das nicht gut. Da gibt es Grenzen.»

Die Protestaktion «Yystoo füre FCB», die bis am Sonntagabend fast 9000 Unterstützende zählte, begrüsse der CEO. «Es wird von einem konstruktiven Dialog geredet, das ist das, was wir jetzt brauchen.» Er nehme natürlich auch wahr, dass es einige kritische Stimmen gegenüber der aktuellen Führung gebe.

«Burgener wird sowieso über alles informiert»

Heri deutete auch an, dass Präsident Burgener sich an der GV im Oktober möglicherweise gar nicht erst zur Wahl als Vereinspräsident stellen werde. «An der letzten GV hat Bernhard Burgener selbst gesagt, dass die Struktur mit ihm als Vereinspräsidenten nicht sakrosankt ist.»

Zudem bestätigte Heri erstmal einige der bereits kommunizierten Namen, die sich aktuell in einem Gremium um die Arbeit des Sportchefs kümmern: Philipp Kaufmann und Alexander Staehelin, die beide am Sonntag auch in Genf im Stadion waren, zudem Nachwuchschef Percy van Lierop. «Ich sitze darin, damit die monetäre Seite kontrolliert wird. Und Bernhard Burgener wird sowieso über alles informiert», sagt Heri.

4 Kommentare
    Peter Hablützel

    Roland Heri muss ersetz werden. Ein CEO der 19.6 Millionen Verlust zu verantworten hat.

    Es braucht für eine erfolgreiche Zukunft, einen CEO mit einem fundierten und wirtschaftlichen Hintergrund, der seine Erfahrungen aus seinem langjährigen Berufsleben mitbringt. Solange Roland Heri der "Kopf" des FC Basel 1893 sein soll, gleichzeitig CEO ist, im Verwaltungsrat in der AG und im Vorstand des Vereins sitzt, und sich somit selbst Kontrolliert, wird es keine Ruhe unter den Fans einkehren.