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Mietendeckel in Berlin wirktWohnungssuche ist nun doppelt so schwer wie vorher

Jeder will hier wohnen: Altbauten aus der Berliner Gründerzeit am Kreuzberger Planufer.
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Der Mietendeckel wirkt – nur nicht immer so wie beabsichtigt.

Wohnungssuche doppelt so schwer wie vorher

Die Privilegierten profitieren

Auch der Neubau leidet

Wie urteilt das Gericht?

57 Kommentare
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    max bernard

    Anzumerken ist noch, dass es ein rot-grüner Berliner Senat war, der in 2003 rd. 30'000 billige Wohnungen an die nun von ihm kritisierten Immobilienkonzerne verkauft hatte. Eine bodenlose Heuchelei: Erst verkauft die Stadt Berlin die Mangelware preiswerte Wohnungen an gewinnorientierte Unternehmen, weil man diesen Bereich der Sozialpolitik sich nicht mehr leisten will. Dann stellt man sich hin und beschimpft diese Konzerne dafür, dass sie mit den gekauften Wohnungen Gewinne statt Sozialpolitik machen. Als letzten Schritt bringt man mit dem Mietendeckel ein Gesetz auf den Weg, der alle Vermieter - Neubauten ausgenommen - zu dieser Sozialpolitik zwingt. Denn anders kann man es nicht bezeichnen, wenn eine komplett sanierte und modernisierte Altbauwohnung mit Stuckfassaden in guter Wohnlage nur noch für max. 8,63 € pro qm vermietet werden darf. Ebenso klar ist, dass keine Wohnungen mehr saniert werden, wenn dafür lediglich 1 € pro qm mehr als zuvor verlangt werden darf. Lässt sich doch damit eine Wohnung nicht annähernd sanieren. Anbetrachts solch gravierender Eingriffe in das Recht auf Vertragsfreiheit, ist es so gut wie sicher, dass das Bundesverfassungsgericht diesen Mietendeckel für verfassungswidrig erklären wird.