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Raubtiere im SchwarzwaldWölfe verbreiten Angst und Schrecken

Im deutschen Bundesland Baden-Württemberg sind zwei Rüden heimisch. Einer hat bereits 44 Schafe gerissen. Städter freuen sich über die Wildtiere. Auf dem Land ist man skeptischer.

Wo immer er auftaucht, weckt er Emotionen: Der Wolf.
Wo immer er auftaucht, weckt er Emotionen: Der Wolf.
Foto: TA

Im Schwarzwald gehen zwei Wölfe um. Ihre Namen: GW852M und GW1129M. M steht für «männlich», bei beiden handelt es sich also um Rüden. GW1129M hat sich bis heute nichts zuschulden kommen lassen, will heissen: Er hat bis heute kein Schaf gerissen. Noch keins, möchte man anfügen. Anders GW852M. Im Mai 2018 riss er in Bad Wildbad 44 Schafe, die Nachricht ging durchs Land. Angemeldete Gäste hatten sogar ihre Ausflüge abgesagt.

Seither hat sich viel angestaut in der Bevölkerung: Unsicherheit und Sorgen bei den Erholungsuchenden, die nicht wissen, ob sie mit ihren Kindern noch in den Wald dürfen. Und Beklemmung und Entrüstung bei den Schaf- und Ziegenhaltern, die den Schutz ihrer Tiere vor dem neuen Feind erst noch lernen müssen. Vor allem viele Hobbytierhalter fühlen sich alleingelassen.

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