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Interview über stillgelegte Skigebiete«Wo Skilifte abgebaut werden, wird es oft emotional»

Mehrere kleinere Schweizer Wintersportgebiete haben in den letzten Jahren aufgegeben. Zwei norddeutsche Wissenschaftler zeigen in einem Buch, was für ein Kulturgut uns da verloren geht.

Kein Liftbetrieb trotz ausreichender Schneelage: Der Tre-Uomini-Lift in Confin / San Bernardino.
Kein Liftbetrieb trotz ausreichender Schneelage: Der Tre-Uomini-Lift in Confin / San Bernardino.
Fotos: zvg
Nahe am Zerfall: Skistation in San Bernardino.
Nahe am Zerfall: Skistation in San Bernardino.
Foto: ZVG
Steht noch, läuft aber nicht mehr: Skilift am Winterhorn, 2019.
Steht noch, läuft aber nicht mehr: Skilift am Winterhorn, 2019.
Fotos: ZVG
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Es sind Bilder, die Melancholie und Kindheitserinnerungen hervorrufen. Skilifte mit alten Ovomaltine-Werbetafeln, Sesselbahnen, bei denen man noch zu zweit sass, kleine Überwachungshäuschen an den Bergstationen. Alles zerfallen, auf den definitiven Abbruch wartend.

Zwei Drittel aller Schweizer Skigebiete rentieren nicht und sind auf öffentliches oder privates Geld angewiesen. Einige Liftbetreiber haben in den letzten Jahren aufgegeben, für immer. Die zwei in Dortmund tätigen Politikwissenschaftler Matthias Heise und Christoph Schuck forschen seit vielen Jahren zum Thema und haben nun mit «Letzte Bergfahrt» ein Buch herausgegeben.

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