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Wo Shaqiri, Behrami & Co. Weltmeister sind

So viel Migrationshintergrund wie die Schweizer Nati hat kein anderes WM-Team, wie eine Grafik zeigt. Bei drei Mannschaften liegt diese Quote sogar bei null.

Von allen WM-Teams vereint die Schweizer Auswahl am meisten Kulturen anderer Länder. Dies illustriert eine grafische Darstellung der Verwandtschafts- und internationalen Beziehungen aller Fussballer. Die Schweizer liegen demnach mit 21 Vernetzungen vorne. 15 von ihnen haben Verbindungen zu 13 verschiedenen Ländern. Ein Grossteil der Spieler sind «Secondos» mit mindestens einem Elternteil aus einem anderen Land.

Nicht selten haben sie eine doppelte Staatsbürgerschaft: Philippe Senderos etwa hat Eltern aus Serbien und Spanien und ist schweizerisch-spanischer Doppelbürger, Gökhan Inler ist schweizerisch-türkischer Doppelbürger. Andere Spieler haben Wurzeln, die ganz im Ausland liegen: Blerim Dzemaili und Admir Mehmedi etwa wurden in Mazedonien geboren, Gelson Fernandes in Kap Verde, Valon Behrami im ehemaligen Jugoslawien (heute Kosovo), Johan Djourou in der Elfenbeinküste.

Ecuador, Honduras und Südkorea als Ausnahme

Der ebenfalls im ehemaligen Jugoslawien geborene Nati-Star Xherdan Shaqiri hebt seine Internationalität am deutlichsten hervor: Er hat auch schon Fussballschuhe getragen, auf denen sowohl die schweizerische, die kosovarische und die albanische Flagge eingestickt waren.

Auf die Schweiz folgen Australien und Algerien mit 16 Länderverbindungen. Von den 32 WM-Teams haben alle mindestens eine Verflechtung mit dem Ausland – mit Ausnahme von Ecuador, Honduras und Südkorea.

Die Grafik hat der australische Informations-Designer James Offer erstellt, die Daten stammen von Wikipedia. Der Link zur Grafik: codehesive.com/wc-ancestry

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