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Jenni deckt aufWo es in der fremden Stadt heimelig wird

Wer in Schweizer Citys keine Lust auf knipsende Touristen und keinen Appetit auf eine Pinzetten-Küche hat,
der geht ins Quartier. Wohin, weiss Martin Jenni.

Quartierlokale (im Bild die Libelle in Luzern) sind kulinarisch vielleicht nicht so spektakulär wie Edelrestaurants, sind aber trotzdem – oder gerade deswegen – einen Besuch wert.
Quartierlokale (im Bild die Libelle in Luzern) sind kulinarisch vielleicht nicht so spektakulär wie Edelrestaurants, sind aber trotzdem – oder gerade deswegen – einen Besuch wert.
Foto: PD

Wir haben in unseren Städten viele spektakuläre Momentaufnahmen. In Bern in der Aare schwimmend, in Solothurn auf dem Turm der St.-Ursen-Kathedrale, in Basel am Rheinbord mit Blick aufs Münster, in Zürich im Niederdorf, in Luzern im KKL und in Sankt Gallen in der Stiftsbibliothek. Auch haben wir zahlreiche erstklassige Edelrestaurants, die einen Stadtbesuch zum kulinarischen Erlebnis werden lassen. Manchmal ist es aber nicht die Sehenswürdigkeit, die Aussicht oder die Spitzenküche, sondern es sind die örtlichen und kulinarischen Nebenschauplätze, die einer Tour die Würze verleihen, auch im Wissen, dass einfache Speisekarten mehr über ihre Bewohner erzählen als deren Denkmäler. Wer Lust aufs Quartier hat, weit weg von den unzähligen Freizeitultras, der liest hier richtig und weiter.

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