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Eine deutsche Niederlage mit dramatischen Zügen

Gegen Serbien verloren die deutschen Fussballer, die zum Auftakt gegen Australien noch brilliert hatten, in Port Elizabeth nach langer Unterzahl 0:1.

Schlüsselszenen, 2. Akt: Podolski scheitert mit seinem Handspenalty an Serbiens Schlussmanm Stojkovic. Schweinstieger (Nummer 7) sieht das Unheil kommen.
Schlüsselszenen, 2. Akt: Podolski scheitert mit seinem Handspenalty an Serbiens Schlussmanm Stojkovic. Schweinstieger (Nummer 7) sieht das Unheil kommen.
Reuters
Schweinsteiger und Khedira können die Massnahme des Refs nicht begreifen. Insgesamt zückt der Umpire neunmal gelb und einmal rot - man muss sagen, Senor Undiano bleibt konsequent.
Schweinsteiger und Khedira können die Massnahme des Refs nicht begreifen. Insgesamt zückt der Umpire neunmal gelb und einmal rot - man muss sagen, Senor Undiano bleibt konsequent.
Keystone
Serbischer Jubel nach Spielschluss in einem dramatischen Match; die Mannschaft von Trainer Antic hat die Niederlagen gegen Ghana (0:1) wieder wettgemacht.
Serbischer Jubel nach Spielschluss in einem dramatischen Match; die Mannschaft von Trainer Antic hat die Niederlagen gegen Ghana (0:1) wieder wettgemacht.
Keystone
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Statt der vorzeitigen Achtelfinal-Qualifikation folgt nun am Mittwoch der «Final» gegen Ghana, den Trainer Joachim Löw so dringend vermeiden wollte.

Serbien stellte sich dem unveränderten DFB-Team wesentlich konsequenter in den Weg als Australien. Die Mannschaft von Radomir Antic erkannte schnell, dass sie über die rechte Angriffsseite den deutschen Verteidiger Holger Badstuber regelmässig überfordern konnte und sich immer wieder Vorteile verschaffen konnte. In der 37. Minute sorgte eine Flanke von rechts zum 1:0, als Milan Jovanovic (ab Sommer bei Liverpool) unbedrängt per Seitfallzieher traf. Unmittelbar davor hatte Miroslav Klose nach dem zweiten dümmlichen Foul die gelb-rote Karte gesehen; eine umstrittene Entscheidung.

Der vergebene Handspenalty von Podolski

Deutschland liess einige Chancen ungenützt: Sami Khediras scharfer Schuss (45.) prallte an die Latte, der Rebound von Thomas Müller wurde auf der Linie abgewehrt, Lukas Podolski scheiterte immer wieder mit Abschüssen aus der Distanz. Die beste Möglichkeit, zu zehnt auszugleichen, vergab der Kölner Stürmer in seinem 75. Länderspiel aber nach einer Stunde: Als Nemanja Vidic einen Ball – wie Zdravko Kuzmanovic im ersten Spiel gegen Ghana (0:1) – im eigenen Strafraum mit der Hand berührte, vergab Podolski den fälligen Penalty fahrlässig.

Serbien, das DFB-Cheftrainer Löw nach dem 0:1 gegen Ghana als «angeschlagenen Boxer» bezeichnet hatte, stand dem zweiten Treffer allerdings näher als Deutschland dem Ausgleich. Torschütze Jovanovic hatte sechs Minuten nach dem 1:0 einen Pfostenschuss zu beklagen, in der 74. senkte sich ein Kopfball des starken Nikola Zigic auf die Latte.

si/fal

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