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«Wie der Morgen nach der Party»

Bilanz eines grossen Fussballfestes. Was haben die Teams verdient? Waren die Schiris tatsächlich so mies? Und: Wer hat uns am meisten überrascht?

Das Fest ist vorbei: Holländischer Fan.
Das Fest ist vorbei: Holländischer Fan.

Welche Bilanz zieht der OK-Chef?

Bevor die WM anfing, sagte Danny Jordaan: «Wir brauchen die WM, damit die Welt auf uns schaut.» Bevor der grosse Finaltag anbrach, zog der südafrikanische OK-Chef seine Bilanz, und er versah seine Worte mit reichlich Pathos, als er von einem «neuen Südafrika» redete. «Davon haben wir geträumt, als Nelson Mandela vor 20 Jahren das Gefängnis verliess. 2010 ist es Wirklichkeit geworden, das ist etwas ganz Besonderes. Die Welt hat gesehen, dass wir eine solche Veranstaltung organisieren können. Der soziale Gewinn für unser Land ist unbezahlbar.» Dann bemühte der 58-jährige Jordaan ein Bild, mit dem er der Welt glaubhaft machen will, dass das Selbstwertgefühl der Menschen ein anderes ist: «Wir haben gelernt, aufrecht zu gehen.» Er erwartet wohl ein Nach-WM-Tief, «aber ich hoffe, dass die Leute trotzdem wieder zur Arbeit erscheinen. Das Ende der WM, das ist wie der Morgen nach einer Party.»

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