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Müllers offene Rechnung mit Maradona

Der argentinische Nationaltrainer hatte den deutschen Shooting Star vor drei Monaten erniedrigt.

Stephan Roth
Video: Youtube.

Thomas Müller und Diego Armando Maradona haben sich vor gut drei Monaten kennengelernt, wenn man es so nennen will. Nach dem Länderspiel zwischen Deutschland und Argentinien in München, das Maradonas Team 1:0 gewonnen hatte, sass der Bayern-Spieler nach seinem Debüt im Nationalteam mit dem argentinischen Trainer auf dem Podium der Pressekonferenz. Offensichtlich passte es dem ehemals besten Fussballer der Welt nicht, dass er die Aufmerksamkeit mit einem Spieler teilen musste. Er empfand dies als Affront und polterte: «Das ist nicht normal.» Maradona verliess die Bühne. Erst als auch der sichtlich irritierte Müller gegangen war, kehrte der exzentrische Trainer zurück, um die Pressekonferenz fortzusetzen. «Normal ist es üblich, dass hier Trainer sitzen und nicht Spieler. Ich habe ihn nicht gekannt», sagte Maradona und erklärte, dass im der Vorfall leid tue. Wenn sich Maradona und der 20-jährige Deutsche heute im WM-Viertelfinal wieder begegnen, dürfte Maradona sehr genau wissen, mit wem er es zu tun hat. Müller ist der Shooting Star der WM und hat bereits drei Tore, zwei davon im Achtelfinal gegen England, erzielt und drei weitere Treffer vorbereitet.

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