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Millionen von Fans feierten die Weltmeister

Die spanische Nationalmannschaft ist zurück in der Heimat. In Madrid wurde ihnen gestern ein grandioser Empfang bereitet.

Am frühen Abend wurde die Mannschaft von König Juan Carlos empfangen.
Am frühen Abend wurde die Mannschaft von König Juan Carlos empfangen.
Reuters
Der Monarch gratuliert dem Torschützen Andres Iniesta.
Der Monarch gratuliert dem Torschützen Andres Iniesta.
Reuters
Der Champagner floss in Strömen, manchmal auch das Bier: Puyol leert eine Magnumflasche Cerveza über Gerard Piqué.
Der Champagner floss in Strömen, manchmal auch das Bier: Puyol leert eine Magnumflasche Cerveza über Gerard Piqué.
Reuters
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Hunderte von Flughafenarbeitenden standen bei fast 40 Grad Spalier, als die Mannschaft kurz vor 15 Uhr in Madrid-Barajas landete. Die Seleccion wurde danach in einem Bus vom Rollfeld direkt in ein Hotel mitten in der Stadt gebracht. Dort stand nach einem Essen und einer kleinen Siesta die Empfänge bei Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero und der Königsfamilie im Programm. Iberia hatte den jet eigens für dieses Ereignis neu bemalt. «Campeones» oder zu deutsch «Meister» prangte darauf. Beim Andocken hängten die Piloten spanische Flaggen aus ihren Luken.

«Ihr habt das ganze Land begeistert und unsere kühnsten Träume wahr werden lassen», sagte König Juan Carlos im Palacio de Oriente. Der 72-Jährige gratulierte im Beisein seiner Gattin Sofia, Kronprinz Felipe und der Enkelkinder der ganzen Delegation und umarmte Trainer Del Bosque und die meisten der 23 Weltmeister herzlich. Mit den Worten «Es lebe die spanische Nationalmannschaft! Es lebe Spanien!» schloss Juan Carlos seine kurze Ansprache.

Ein Trikot für den König

Auch Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero schloss sich den Glückwünschen des Königs an. «Euch haben wir zu verdanken, dass das Image Spaniens nun in der ganzen Welt glänzt, sagte er und betonte, dass der Pokal allen Spaniern gehöre. Von der Mannschaft bekamen Zapatero und Juan Carlos ein Trikot der Seleccion mit den Unterschriften der Weltmeister geschenkt. «Dieser Pokal ist für alle Sanier und er ist für alle Spieler, die ihn früher zu holen versuchten, es aber nicht geschafft haben», erklärte Zapatero.

Nach den offiziellen Empfängen bestieg der Tross einen Doppeldeckerbus und liess sich in der Abendsonne von Madrid von Millionen von Menschen feiern. Mit 5 Stundenkilometern zog der Tross durchs Zentrum der Hauptstadt. Es waren derart viele Fans gekommen, dass der Umzug schon bald mehr als zwei Stunden Verspätung auf den offiziellen Zeitplan hatte. Das Ende der Triumphfahrt war beim Hügel von Príncipe Pío. Dort angekommen war den Spielern die Müdigkeit der Flugreise, des mehrstündigen Umzuges und der Champagnerkonsum anzumerken. Dennoch rief die Menge weiter frisch und frei: «Die Meister sind hier!»

Newsnetz/Si/se

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