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Massenpanik bei WM-Test in Südafrika

Vor dem Freundschaftsspiel zwischen Nigeria und Nordkorea haben etliche Zuschauer Verletzungen erlitten. Ein WM-Sprecher spricht von einer Kommunikationspanne.

jak
Panik vor dem Eingangstor: Massenpanik vor dem Stadion in Johannesburg.
Panik vor dem Eingangstor: Massenpanik vor dem Stadion in Johannesburg.
Keystone

Bei einer Massenpanik tausender Fussballfans vor einem Testspiel zwischen den WM-Teilnehmern Nigeria und Nordkorea in Südafrika sind am Sonntag mehrere Menschen verletzt worden. Etliche waren ihren Fan-Shirts zufolge offenbar Nigerianer, auch ein Polizist erlitt Verletzungen. Die Polizei spricht von rund 16 teils schwer Verletzten. 14 weitere Menschen seien leicht verletzt worden.

Zu der Panik kam es, als Zuschauer kurz vor Beginn des Spiels das Makhulong-Stadion in Tembisa stürmten, einem Vorort von Johannesburg. Das Stadion fasst rund 12'000 Personen. Er sei von der Menge überwältigt worden und gestürzt, sagte Japhta Mombelo, der Kopfverletzungen erlitt.

Kommunikationspanne

Ein Sprecher der für die WM eingerichteten Einsatzzentrale sagte, es habe eine Kommunikationspanne gegeben. Die aufgebrachten Fans hätten geglaubt, dass sie für das Spiel Eintritt bezahlen müssten, obwohl es ein Gratisspiel war. Während der zweiten Halbzeit wurde das Spiel wegen der Proteste für rund 20 Minuten unterbrochen. Die Partie endete 3:1 für Nigeria.

Im vergangenen Jahr kamen bei einer Massenpanik bei einem Qualifikationsspiel zur Fussball-WM in der Elfenbeinküste 22 Menschen ums Leben.

(ddp/afp)

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