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Küsse, Tränen und das blanke Entsetzen

Die WM ist zu Ende. Was bleibt, sind ein Weltmeister (Spanien) und ein Haufen Verlierer. Redaktion Tamedia hat die emotionalsten Momente zusammengestellt.

Bei der Eröffnungsfeier der WM hatte Nelson Mandela noch gefehlt, weil seine Urenkelin Zenani am Vorabend tödlich verunfallt war. Danach habe die Fifa «enormen Druck» auf den bald 92-jährigen Friedensnobelpreisträger ausgeübt, damit er an der Schlussfeier teilnehme, behauptete dessen Enkel Mandla Mandela. Die Anti-Apartheid-Ikone trat dann am Sonntag auf und bewegte damit nicht nur 80'000 Fans im Soccer City Stadium von Johannesburg.
Bei der Eröffnungsfeier der WM hatte Nelson Mandela noch gefehlt, weil seine Urenkelin Zenani am Vorabend tödlich verunfallt war. Danach habe die Fifa «enormen Druck» auf den bald 92-jährigen Friedensnobelpreisträger ausgeübt, damit er an der Schlussfeier teilnehme, behauptete dessen Enkel Mandla Mandela. Die Anti-Apartheid-Ikone trat dann am Sonntag auf und bewegte damit nicht nur 80'000 Fans im Soccer City Stadium von Johannesburg.
Keystone
Die ausufernde Leidenschaft von Argentiniens Trainer Diego Armando Maradona prägte die WM während Wochen. Der beste Fussballer aller Zeiten küsste, umarmte und herzte seine Spieler. Die innigste Umarmung gab es nach einem eigentlich bedeutungslosen Tor. Es war das 2:0 gegen Griechenland gewesen. Martin Palermo hatte es erzielt. Jener 36-jährige Stürmer, der die Argentinier mit seinem Tor gegen Peru überhaupt die WM-Qualifikation und Maradonas Trainer-Ehre gerettet hatte. Maradona hatte das nicht vergessen.
Die ausufernde Leidenschaft von Argentiniens Trainer Diego Armando Maradona prägte die WM während Wochen. Der beste Fussballer aller Zeiten küsste, umarmte und herzte seine Spieler. Die innigste Umarmung gab es nach einem eigentlich bedeutungslosen Tor. Es war das 2:0 gegen Griechenland gewesen. Martin Palermo hatte es erzielt. Jener 36-jährige Stürmer, der die Argentinier mit seinem Tor gegen Peru überhaupt die WM-Qualifikation und Maradonas Trainer-Ehre gerettet hatte. Maradona hatte das nicht vergessen.
Keystone
Mit einem Handspiel auf der Torlinie sorgte Uruguays Luis Suarez in der 121. Minute des WM-Viertelfinals für einen Penalty. Ghanas Stürmer Gyan, der bereits zwei Elfmeter an der WM verwertet hatte, nahm Anlauf – und donnerte den Ball an die Latte. Ghana verlor danach das Penaltyschiessen, obwohl Gyan diesmal traf. Der WM-Traum von ganz Afrika war geplatzt. Und Suarez wurde zum Sündenbock.
Mit einem Handspiel auf der Torlinie sorgte Uruguays Luis Suarez in der 121. Minute des WM-Viertelfinals für einen Penalty. Ghanas Stürmer Gyan, der bereits zwei Elfmeter an der WM verwertet hatte, nahm Anlauf – und donnerte den Ball an die Latte. Ghana verlor danach das Penaltyschiessen, obwohl Gyan diesmal traf. Der WM-Traum von ganz Afrika war geplatzt. Und Suarez wurde zum Sündenbock.
Keystone
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