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Die Blatter-Festspiele

Die WM in Südafrika ist nach dem Geschmack des Fifa-Präsidenten Sepp Blatter verlaufen. Er konnte sich als Gutmensch inszenieren und wurde auch gebührend gefeiert. Dem Fussball bringt das wenig.

Fifa-Präsident Sepp Blatter und Südafrikas Präsident Jacob Zuma traten in den letzten vier Wochen immer wieder in den WM-Stadien gemeinsam auf.
Fifa-Präsident Sepp Blatter und Südafrikas Präsident Jacob Zuma traten in den letzten vier Wochen immer wieder in den WM-Stadien gemeinsam auf.
Keystone
Südafrikanische Fans in Durban danken dem Fifa-Präsidenten. In der Bevölkerung geniesst er grosse Sympathien.
Südafrikanische Fans in Durban danken dem Fifa-Präsidenten. In der Bevölkerung geniesst er grosse Sympathien.
Keystone
Blatter steht seit 1975 im Dienste der Fifa - als technischer Direktor, Generalsekretär und Präsident (seit 1998).
Blatter steht seit 1975 im Dienste der Fifa - als technischer Direktor, Generalsekretär und Präsident (seit 1998).
Keystone
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Nach vier Wochen Fussball in Südafrika zeigt sich Sepp Blatter sehr zufrieden. «Das war eine sehr attraktive Weltmeisterschaft und für mich eine sehr emotionale», liess der 74-jährige Fifa-Präsident die Journalisten wissen. «Wenn man die Begeisterung in Südafrika und das weltweite Interesse berücksichtigt, war es eine spezielle WM.» Die Aufregung um falsche Schiedsrichterentscheide ist vergessen, die Diskussion um den fussballerischen Gehalt der 64 Spiele nicht so wichtig. «Und wir haben die Tröten überlebt», wie Blatter schelmisch anmerkte. Darum: Ende gut, alles gut!

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