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Gökhan Inler warnt vor dem neuen Cristiano Ronaldo

Am Montag trifft die Schweiz auf Chile. Und für Gökhan Inler ist es die Begegnung mit zwei Teamkollegen von Udinese.

Gegeneinander statt miteinander: Gökhan Inler bejubelt einen Treffer von Udinese mit seinen chilenischen Teakollegen Mauricio Isla und Alexis Sanchez.
Gegeneinander statt miteinander: Gökhan Inler bejubelt einen Treffer von Udinese mit seinen chilenischen Teakollegen Mauricio Isla und Alexis Sanchez.
Keystone

Gökhan Inler, Mauricio Anibal Isla und Alexis Sanchez – das ist die rechte Seite von Udinese. Am Montag werden sie im Nelson-Mandela-Bay-Stadion in Port Elizabeth Gegner sein. Sanchez und Isla auf chilenischer Seite, Inler wird die Schweiz wohl wieder als Captain anführen. Und Inler kündigte schon an: «Ich wurde bisher noch nicht gefragt, aber ich werde Herrn Hitzfeld schon einige Sachen über diese beiden Spieler erzählen.»Redaktion Tamedia traf Inler am Donnerstagabend in der Pizzeria «Da Romano». Dort erzählte er über Alexis Sanchez: «Er kann so gut werden wie Cristiano Ronaldo. Diesen Namen muss man sich merken, das wird einmal ein richtiger Topspieler.» Er habe ihm dies auch schon gesagt, so Inler weiter.

«Sie sind das Herz der Mannschaft»

Der Solothurner lobt vor allem die Schnelligkeit von Sanchez. «Wenn es der Mannschaft läuft, dann kann er unglaublich gute Leistungen bringen.» Und es ist im Schweizer Medienzentrum hier in Vanderbijlpark zu spüren. Die chilenischen Journalisten, die hierher gekommen sind, interessieren sich vor allem dafür, wie die Schweizer ihren Jungstar zu stoppen gedenken. Zumal der 21-Jährige, der vor drei Jahren vom «World Soccer Magazine» zu den 50 aufregendsten Teenagern gewählt wurde, das erste seiner nunmehr elf Länderspieltore beim Freundschaftsspiel im September 2007 gegen die Schweiz erzielte.

Über den gleichaltrigen Aussenverteidiger Mauricio Isla, der vor drei Jahren in Wien sein Länderspieldebüt gegen die Schweiz gab, sagt Inler, er habe «eine unglaubliche Kondition». Er laufe viel, sei überall auf dem Platz anzutreffen. «Zusammen mit Sanchez ist er das Herz der Mannschaft.» Inler pflegt in Udine mit beiden ein gutes Verhältnis. «Wir unternehmen auch privat das eine oder andere zusammen und gehen gemeinsam essen», erzählt er. Doch seit die beiden in Südafrika sind, «haben wir keinen Kontakt mehr».

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