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Auch Spanien ist an der WM gelandet

Als letzte WM-Mannschaft sind die Spanier in Südafrika eingetroffen. Die Fans der «Furia Roja» hoffen, dass ihr Team auch als Letztes wieder abreisen wird.

Die Europameister sind eingetroffen: Sergio Ramos, Fernando Torres und Cesc Fabregas (v.l.) betreten südafrikanischen Boden.
Die Europameister sind eingetroffen: Sergio Ramos, Fernando Torres und Cesc Fabregas (v.l.) betreten südafrikanischen Boden.
Keystone

Am WM-Eröffnungstag landete die «Seleccion» nach einem zehnstündigen Flug um 9.19 Uhr am Freitag in Johannesburg. Die Europameister reisten danach mit dem Bus in ihr WM-Camp im 1400 m.ü.M. gelegenen Potchefstroom, 120 km südwestlich von Johannesburg entfernt. Bereits am Freitagabend stand ein erstes leichtes Training auf dem Programm.

91 Prozent wollen Iniesta gegen die Schweiz schonen

Trainer Vicente Del Bosque wird in den nächsten 48 Stunden darüber entscheiden, ob Spielmacher Andres Iniesta gegen die Schweiz spielen wird. Der Mittelfeld-Akteur des FC Barcelona erlitt am Dienstag im Test gegen Polen (6:0) eine Prellung im rechten Oberschenkel. Laut einer Internet-Umfrage der spanischen Sportzeitung «Marca» sind über 91 Prozent der Fans der Meinung, dass Iniesta für wichtigere Aufgaben geschont und deshalb gegen die Schweiz nicht forciert werden müsse.

Im Gegensatz zu einigen anderen Teams logieren die Spanier relativ bescheiden in einem Universitäts-Campus mit einer neu erbauten Sportanlage. In Potchefstroom halten auch Südafrikas Rugby- und Cricket-Nationalteams regelmässig ihre Trainingslager ab. In dieser Universität studierte auch der ehemalige südafrikanische Präsident Frederik De Klerk, der 1993 zusammen mit Nelson Mandela den Friedens-Nobelpreis erhielt.

Die Hoffnungen in Spanien auf den ersten WM-Titel sind riesig. Vor dem Abflug in Madrid war der Europameister von Hunderten von Fans verabschiedet worden. Del Bosque erhielt zudem mehr als eine Million Unterschriften von Fans aus 47 spanischen Städten überreicht.

si/fal

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