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Tessiner Satellit ins Weltall geschossen

An Bord einer indischen Trägerrakete hob der Würfel von nur zehn Zentimetern Seitenlänge am Montagmorgen um 5:52 Uhr von der Raketenbasis Sriharikota ab.

Ziemlich klein: Würfelsattelit der Tessiner Fachhochschule.
Ziemlich klein: Würfelsattelit der Tessiner Fachhochschule.

Der Tessiner Satellit TIsat-1 ist erfolgreich ins Weltall gebracht worden. Der Start sei erfolgreich verlaufen, teilte die Tessiner Fachhochschule SUPSI am Montag mit. Der Satellit sammle bereits erste Daten. Mit deren Hilfe soll unter anderem die Auswirkung freier, einzelner Sauerstoffatome auf Kabel untersucht werden.

TIsat-1 gehört zum so genannten CubeSat-Programm, das in den USA lanciert wurde. Die Idee: Studenten entwickeln und bauen gemeinsam mit Firmen Minisatelliten.

Hundert Studenten beteiligt

Die Satelliten haben ein Standardformat von zehn Zentimetern Seitenlänge und dürfen höchstens ein Kilogramm schwer sein. Das Projekt der SUPSI wurde im Jahre 2005 lanciert. Rund hundert Studenten beteiligten sich seitdem daran.

Die staatliche indische Weltraumorganisation ISRO beförderte am Montagmorgen von Sriharikota aus nebst dem TIsat-1 noch vier weitere Satelliten ins All, darunter zwei Erdbeobachtungssatelliten. Zwanzig Minuten nach dem Start seien die fünf Satelliten «präzise in ihre vorgesehene Umlaufbahn ausgesetzt worden», wie die ISRO mitteilte.

Bereits ein Schweizer Satellit im All

Von der selben Raketenbasis nördlich der Millionenstadt Chennai war am 23. September 2009 auch der Satellit SwissCube gestartet, der ebenfalls zum CubeSat-Programm gehört. Es handelte sich um den ersten Schweizer Weltall-Satelliten.

SwissCube war von Forschern und Studenten der ETH Lausanne, der Universitäten Bern und Neuenburg, der Fachhochschule Westschweiz und der Technischen Hochschule Brugg entwickelt worden.

SDA/sam

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