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SpaceX muss den Flug zur ISS verschieben

Die Versorgung der Internationalen Raumstation soll durch die Raumkapsel der Firma SpaceX sichergestellt werden. Der Vertrag mit der Nasa sieht zwölf Flüge mit dem Dragon vor. Doch es gibt Verzögerungen.

Sollte am 7. Februar starten: Der Raumgleiter Dragon in der Fertigungshalle von SpaceX.
Sollte am 7. Februar starten: Der Raumgleiter Dragon in der Fertigungshalle von SpaceX.
Reuters

Die Privatfirma SpaceX will Ende März ihre unbemannte Raumkapsel Dragon zur Internationalen Raumstation (ISS) schicken. Ein genaues Datum für den Testflug solle Mitte Februar genannt werden, kündigte ein Sprecher der US-Raumfahrtbehörde Nasa an.

Frühestmöglicher Termin sei der 20. März. Die Dragon-Kapsel soll die ausser Dienst gestellten Space-Shuttles für Flüge zur ISS ersetzen. Ursprünglich war ein erster Probeflug für den 7. Februar angekündigt.

Zwölf Versorgungsflüge

SpaceX wurde vom südafrikanischen Geschäftsmann Elon Musk gegründet, der durch Einnahmen aus Internet-Geschäften reich wurde. Ein Vertrag mit der Nasa sieht vor, dass SpaceX für 1,6 Milliarden Dollar zwölf Versorgungsflüge zur ISS gewährleistet und rund 20 Tonnen Material dorthin verfrachtet.

Im Dezember 2010 beförderte SpaceX als erstes Privatunternehmen eine Raumkapsel ins All und zur Erde zurück. Mit der Rückkehr der Atlantis auf die Erde endete im vergangenen Juli nach drei Jahrzehnten das US-Shuttleprogramm. Seither sind die USA bei Flügen zur ISS auf die russischen Sojus-Raketen angewiesen.

SDA/kpn

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