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Solar Impulse hat die 20 Millionen für den Weiterflug beisammen

Wegen eines Batterieschadens steckt das Solarflugzeug auf Hawaii fest. Der Weiterflug kostet Millionen – die haben die Piloten Piccard und Borschberg nun beisammen.

Anflug auf Hawaii: Die Solar Impulse 2 am 3. Juli 2015.
Anflug auf Hawaii: Die Solar Impulse 2 am 3. Juli 2015.
Keystone

Das Team um das Schweizer Solarflugzeug Solar Impulse hat die 20 Millionen Dollar gesammelt, die es für die Beendigung seiner Weltumrundung braucht. Solar Impulse steckt wegen eines Batterieschadens auf Hawaii fest und kann erst nächstes Jahr weiterfliegen.

Die finanzielle Seite des Projektes sei nun gesichert, sagte Pilot André Borschberg am Montag der Nachrichtenagentur Reuters am Rande des Klimagipfels in Paris, an dem er zusammen mit dem zweiten Solar-Impulse-Piloten Bertrand Piccard teilnahm.

Ursprünglich wollten die beiden Piloten die Weltumrundung noch dieses Jahr schaffen. Im März waren sie in Abu Dhabi gestartet. Während der fünftägigen Pazifik-Überquerung von Japan nach Hawaii überhitzten aber die Batterien des Solar-Flugzeugs, weshalb es auf Hawaii überwintern muss.

Nächste Landung unklar Im März sollen Testflüge starten, sagte Borschberg. Die nächste Etappe zur US-Westküste sei für April geplant. Dann seien die Tage lang genug, um die Batterien des Solarflugzeugs aufzuladen. Wo das Flugzeug als nächstes landen wird, ist nicht sicher - Vancouver, San Francisco, Los Angeles oder Phoenix seien mögliche Kandidaten, sagte Borschberg.

Die Weltumrundung in mehreren Etappen erfolgt ohne einen Tropfen Treibstoff. Das Leichtflugzeug wird auf seiner 35'000 Kilometer langen Reise von mehr als 17'000 Solarzellen angetrieben. Mit ihrem spektakulären Flug wollen Borschberg und Piccard für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien werben.

SDA/kko

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