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So will der Bund ein zweites Erdbeben-Debakel verhindern

Ein neues Geothermie-Projekt im Jura setzt auf eine spezielle Bohr-Methode – damit sich der Fall Basel nicht wiederholt. Die wichtigsten Punkte.

Wegen der Zunahme von Mikroerdbeben im Jahr 2017 wird beim 2011 verschlossenen Basler Geothermie-Bohrloch kontrolliert Druck abgelassen. <nobr>Foto: Georgios Kefalas (Keystone)</nobr>

Wegen der Zunahme von Mikroerdbeben im Jahr 2017 wird beim 2011 verschlossenen Basler Geothermie-Bohrloch kontrolliert Druck abgelassen. Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Martin Läubli@tagesanzeiger

Wann sprechen wir von Geothermie?
Der Begriff Geothermie meint die Wärmeenergie, die im Untergrund gespeichert ist und genutzt werden kann. Die Energie in der Erdkruste stammt vor allem von der Zerfallswärme radioaktiver Isotope wie Uran oder Thorium aus dem Erdmantel. Die Menge an Wärme im Untergrund kann lokal unterschiedlich sein. Sie hängt von der Geologie ab, von der Tiefe und vor allem vom Wassergehalt. Ab etwa zehn Metern Tiefe erhöht sich die Temperatur pro hundert Meter um etwa drei Grad. In der Schweiz werden in vier bis fünf Kilometern Tiefe bis zu 150 Grad erreicht.

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