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Siemens' Windturbinen sollen vom Fliessband laufen

Der Technologiekonzern will sich bei der Fertigung von Windkraftanlagen ein Vorbild an der Autoherstellung nehmen: Künftig sollen die Turbinen in Serie gefertigt werden. Siemens erhofft sich massive Einsparungen.

Das Geschäft mit den Windturbinen ist hart umkämpft: Windpark vor der Küste der englischen Grafschaft Kent.
Das Geschäft mit den Windturbinen ist hart umkämpft: Windpark vor der Küste der englischen Grafschaft Kent.
Keystone

Der Technik-Konzern Siemens will die Herstellungskosten seiner Windkraftanlagen senken. Die Produktion soll nach dem Vorbild der Autoindustrie auf Serienfertigung und Plattformstrategien umgestellt werden, wie die «Wirtschaftswoche» am Samstag vorab berichtete. «Die Kosten müssen jedes Jahr um fünf bis zehn Prozent sinken», sagte Felix Ferlemann, Chef der Windenergiesparte bei Siemens, dem Magazin mit Blick auf die wachsende chinesische Konkurrenz. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres war das Siemens-Windgeschäft in die roten Zahlen gerutscht. Im Gesamtjahr soll es aber profitabel sein, schreibt das Magazin unter Berufung auf Konzernkreise.

Auch der Windturbinenhersteller Nordex ist optimistisch, dass er das laufende Jahr trotz des Abschieds aus dem Geschäft mit Turbinen für Meereswindparks sowie seiner Probleme in China mit schwarzen Zahlen abschliessen kann. «Der Auftragseingang stieg von 150 auf mehr als 300 Millionen Euro, der Auftragsbestand verdoppelte sich ebenfalls von 400 auf 837 Millionen Euro. Das ist eine solide Basis für ein positives Ergebnis», sagte Unternehmenschef Jürgen Zeschky der «Wirtschaftswoche».

dapd/kpn

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