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Schweiz forscht an grünem Atomreaktor

Ein Atomreaktor, der wirtschaftlich und sicher ist sowie praktisch keinen atomaren Müll hinterlässt: Daran arbeitet das aargauische Paul-Scherrer-Institut.

Geht das auch in grün? Blick auf den Reaktordruckbehälter im Kernkraftwerk Leibstadt. (12. August 2008)
Geht das auch in grün? Blick auf den Reaktordruckbehälter im Kernkraftwerk Leibstadt. (12. August 2008)

Das Paul-Scherrer-Institut (PSI) im aargauischen Villigen erforscht eine neue Generation von Atomreaktoren. Dabei handelt es sich um sogenannte Flüssigsalzreaktoren (Molten Salt Reactor, MSR). Das schreibt die Zeitung «Schweiz am Sonntag». Sie gelten als sicher, effizient und verbrennen das radioaktive Material nahezu vollständig. Als Brennmaterial können MSR-Anlagen auch alte Brennstäbe von gängigen AKW recyceln.

Das US-Startup-Unternehmen Transatomicpower will bereits in drei Jahren einen hochmodernen Reaktor zur Marktreife bringen, der wirtschaftlich (Kostenpunkt: 2 Milliarden Dollar) und vor allem sehr sicher sein sowie praktisch keinen atomaren Abfall hinterlassen soll. Wie die «Schweiz am Sonntag» schreibt, verfolgt das PSI diese Entwicklung genau und wird eigene Forschungsarbeiten in diesem Bereich aufnehmen.

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