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Schrott auf Schienen

Ein Hochgeschwindigkeitszug zwischen Brüssel und Amsterdam sollte das Reisen revolutionieren. Wie der niederländisch-belgische Superzug Fyra zum Millionendebakel wurde.

Mit Hochgeschwindigkeit aufs Abstellgleis: Der Superzug Fyra.
Mit Hochgeschwindigkeit aufs Abstellgleis: Der Superzug Fyra.
Keystone
Der erste Hochgeschwindigkeitszug von Brüssel nach Amsterdam: Der Zug Fyra in Brüssel. (9. Dezember 2012)
Der erste Hochgeschwindigkeitszug von Brüssel nach Amsterdam: Der Zug Fyra in Brüssel. (9. Dezember 2012)
AFP
Seit sechs Monaten auf dem Abstellgleis: Fyra-Züge in Amsterdam. (21. Januar 2013)
Seit sechs Monaten auf dem Abstellgleis: Fyra-Züge in Amsterdam. (21. Januar 2013)
AFP
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Eine «neue Art des Reisens» sollte es sein. Und irgendwie war es das auch. Nur ganz anders, als es die Werbung für den Superzug Fyra im Sinn hatte. Wer jemals in den zweifelhaften Genuss einer Fahrt im Hochgeschwindigkeitszug zwischen Amsterdam und Brüssel kam, wusste wenig Gutes zu berichten. Punkto Komfort hätte dem niederländisch-belgischen Prestigeprojekt auch die Frauenfeld–Wil–Bahn das Wasser reichen können. WLAN? Fehlanzeige. Steckdosen im Waggon? Nicht vorhanden. Platz für Gepäck? Ebenso wenig. Wer am Flughafenbahnhof Schiphol mit Koffern zustieg, hatte Pech.

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