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Neuer Riesenfrachter kreuzt in den Weltmeeren

Das grösste Schiff einer deutschen Linienreederei, die Hamburg Express, hat zum ersten Mal sein Heimatland erreicht. Die Kennzahlen des Frachters sind schlicht beeindruckend.

Ein neues «Ungetüm» auf dem Wasser: Die Hamburg Express trifft am 15. August 2012 am Hamburger Hafen ein.
Ein neues «Ungetüm» auf dem Wasser: Die Hamburg Express trifft am 15. August 2012 am Hamburger Hafen ein.
Reuters
Der 366 Meter lange und 48 Meter breite Containerfrachter machte erstmals in der Hansestadt fest. Die grösste deutsche Linienreederei hat zehn dieser Riesen bestellt, die in Südkorea gebaut werden.
Der 366 Meter lange und 48 Meter breite Containerfrachter machte erstmals in der Hansestadt fest. Die grösste deutsche Linienreederei hat zehn dieser Riesen bestellt, die in Südkorea gebaut werden.
Reuters
Alles im Griff: Matrose an Bord des Riesenfrachters.
Alles im Griff: Matrose an Bord des Riesenfrachters.
Reuters
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Der grösste Containerfrachter einer deutschen Linienreederei ist heute auf den Namen Hamburg Express getauft worden. Das 366 Meter lange Schiff gehört der Reederei Hapag-Lloyd und kann voll beladen 13'200 Container transportieren. Der mehr als 100 Millionen Euro teure Frachter wird vor allem auf Routen nach Asien eingesetzt. Die grösste deutsche Linienreederei hat zehn dieser Riesenschiffe bestellt, die in Südkorea gebaut werden. Die Taufe nahm die Ehefrau des Hapag-Lloyd-Vorstandschefs Michael Behrendt, Cornelia, in Hamburg vor.

Die gigantischen Schiffe fahren umgerechnet auf Transportkosten pro Container billiger als kleinere Schiffe. Weltweit stehen die Containerreeder unter Kostendruck, weil Schiffsdiesel immer teurer wird, aber Überkapazitäten die Preise beschränken. Hapag-Lloyd hatte am Dienstag einen Quartalsverlust von sieben Millionen Euro gemeldet und damit schlechter abgeschnitten als etwa der dänische Konkurrent Maers, der schon länger die Giganten der Meere im Dienst hat.

dapd

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