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«Google hat die eigenen Werte verraten»

«Geld für autonome Waffen ist eine Verschwendung»: Ex-Google-Programmiererin Laura Nolan. Bild: Johnny Savage/Guardian

Frau Nolan, Sie glauben, autonome Waffen, sogenannte Killerroboter, könnten zufällig einen Krieg auslösen. Warum?

Sondern?

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Keine menschlichen Opfer in einem Krieg sind doch eine gute Sache.

Warum?

Ehrenamtliche Kämpferin gegen Killerroboter

Die Türkei hat an der Grenze zu Syrien Killer-Drohnen im Einsatz. Sind das die ersten ihrer Art?

Die gezielte Ausschaltung von Terroristen durch Drohnen könnte helfen, Anschläge zu verhindern.

Sie kündigten bei Google Ihre Stelle, als Sie realisierten, dass Sie mit Ihrer Programmierarbeit einem Waffenprogramm des US-Militärs zulieferten. Was haben Sie bei Google gemacht?

«Zu unseren Lebzeiten werden wir niemals Systeme erleben, die an das herankommen, was wir Menschen tun.»

Wie kamen Sie in Kontakt mit Waffenprogrammen des US-Militärs?

Google wollte die Armee als Kunden gewinnen?

Daran wollten Sie nicht mitarbeiten?

Für viele Militärs ist es essenziell, in künstlich intelligente Systeme (KI) zu investieren. Putin sagt: Wer die beste KI entwickle, werde die Welt regieren.

Warum?

Im Schach haben Menschen gegen Maschinen keine Chance mehr. Die Systeme können sich sogar Spiele von Grund auf selber beibringen.

Im Schach besteht dieser Entscheidungsbaum aus Hunderten Millionen von möglichen Zügen.

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz denn im Krieg der Zukunft?

Sagen Sie es mir.

Auch die Schweizer Armee investiert in solche Waffen. Ist das Geldverschwendung?

«Google ist erwachsen geworden. Das passiert vielen Firmen.»

Mittlerweile hat Google versprochen, nicht mehr an Militärprojekten zu partizipieren.

Warum macht Google das?

Das ist ein harter Vorwurf.

«Das Militär gibt die Kontrolle über den eigentlichen Entscheid an eine Maschine ab.»

Sie wollen Killerroboter verbieten. Was fordern Sie genau?

Wie kommt Ihre Forderung in der internationalen Gemeinschaft an?

Die grossen Nationen, diejenigen, die die Waffen herstellen, sind alle gegen das Verbot.

Sehen Sie überhaupt eine Chance, dass Nationen wie die USA, Russland, Grossbritannien oder Frankreich umschwenken?