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Gefahr von tödlichem Gedränge an Street-Parade

Ab einer gewissen Menschendichte wird es gefährlich. ETH-Professor Dirk Helbing zweifelt jedoch, dass bei der Duisburger Love-Parade eine Massenpanik den Tod von 21 Menschen verursacht hat.

David Hesse und Stefan Hohler
Hunderttausende von Technofans tanzten an der letztjährigen Street-Parade rund um das Zürcher Seebecken: Die Quaibrücke zwischen Bellevue und Bürkliplatz bildet jeweils ein heikles Nadelöhr.
Hunderttausende von Technofans tanzten an der letztjährigen Street-Parade rund um das Zürcher Seebecken: Die Quaibrücke zwischen Bellevue und Bürkliplatz bildet jeweils ein heikles Nadelöhr.
Keystone

Menschenmassen sind gefährlich. Drängen sich zu viele Menschen auf demselben Quadratmeter, werden einzelne zertrampelt oder im Stehen erdrückt. Wer ein Open-Air oder Stadtfest veranstalten will, muss Fluchtwege einplanen, die Menschenballungen früh auflösen können. Die Auflagen sind hoch. An der Love-Parade in Duisburg starben am 24. Juli 2010 dennoch 21 Menschen. Über 500 wurden verletzt. Wie konnte das geschehen?

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