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Erdbeben, Landabsenkungen und Risse in der Häuserwand

Ein Erdbeben der Stärke 3,6 zog den Abbruch der geothermischen Tiefenbohrungen in St. Gallen nach sich. Auch in Deutschland, Neuseeland oder Italien kam es zuvor zu teils dramatischen Ereignissen.

Verformungen aufgrund einer chemischen Reaktion: Risse an einem Haus im deutschen Staufen.
Verformungen aufgrund einer chemischen Reaktion: Risse an einem Haus im deutschen Staufen.
PD
Die Stadt hob sich aufgrund geothermaler Bohrungen um 15 Zentimeter: Erkundungsbohrung in Staufen.
Die Stadt hob sich aufgrund geothermaler Bohrungen um 15 Zentimeter: Erkundungsbohrung in Staufen.
Keystone
Nach dem Erdbeben von der Stärke 3,6 wurden die Bohrungen vorerst gestoppt: Geothermiekraftwerk in St. Gallen.
Nach dem Erdbeben von der Stärke 3,6 wurden die Bohrungen vorerst gestoppt: Geothermiekraftwerk in St. Gallen.
Stadt St. Gallen
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«Eine Stadt zerreisst», titelte das deutsche Nachrichtenmagazin «Spiegel» im November 2008. Gemeint war das 8000-Einwohner-Städtchen Staufen in Südbaden, etwa 50 Kilometer von Basel entfernt. Zentimetergrosse Risse zogen sich durch über zweihundert Häuser, der Untergrund der Stadt hob sich dramatisch an. Der Bürgermeister sprach von einer Katastrophe, am schlimmsten betroffen war das Rathaus.

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