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«Der Mensch will da einfach hoch»

Die Nasa feiert die Landung der Mars-Sonde Curiosity als Meilenstein. Der Weltraumforscher Peter Wurz sagt, was von der Mission zu erwarten ist. Und warum er sich nie in eine Rakete zum Mars setzen würde.

Kurz nach 7.30 Uhr setzte der Roboter Curiosity heute Morgen auf der Mars-Oberfläche auf, die Landung verlief reibungslos. Was bedeutet dies für die Raumfahrt? Die Landung ist primär ein wunderschöner Erfolg für die Forschung. Die wissenschaftliche Ausrüstung an Bord der Curiosity, inklusive Kameras und Messgeräte, setzt neue Massstäbe. Die wichtigste Frage ist, ob der Rover beweisen kann, dass der Krater, in dem er jetzt gelandet ist, einmal für längere Zeit mit Wasser gefüllt war: Falls ja, können wir davon ausgehen, dass es auf dem Mars einmal Leben gegeben haben könnte.

Den endgültigen Beweis dafür wird aber auch diese Mission nicht erbringen. Das stimmt, sie kann lediglich klären, ob die Bedingungen für Leben auf dem Mars überhaupt gegeben waren. Das klingt jetzt vielleicht bescheiden, aber allein die Tatsache, dass dieser Ort ein Lebensraum gewesen sein könnte, wäre wegweisend. Man kann dann nämlich mit weiteren Missionen nachfassen und sich darauf konzentrieren, das Leben auch wirklich nachzuweisen. Es würde der Raumforschung viele Türen öffnen.

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