Zum Hauptinhalt springen

Das Wunderlicht

Das Nobelpreiskomitee zeichnet drei Japaner für die Erfindung der blauen Leuchtdiode aus – der Preis für jahrelange Arbeit und das Überwinden vieler Schwierigkeiten.

Die Lampe im Wohnzimmer, der Scheinwerfer im Auto, die Bildschirme von Handys und Fernsehgeräten – vieles davon basiert heute auf einer Errungenschaft, für die drei japanische Forscher den diesjährigen Physiknobelpreis erhalten: Vor 20 Jahren hatten Isamu Akasaki, Hiroshi Amano und Shuji Nakamura die blaue Leuchtdiode entwickelt. Für die LED-Technik bedeutete das einen Durchbruch. Zwar waren rote und grüne Leuchtdioden bereits in den 60er- Jahren auf den Markt gekommen, etwa als Signallämpchen in Armaturenbrettern und Stereoanlagen. Doch erst die Erfindung der drei Japaner machte es möglich, weisses Licht mit LEDs zu erzeugen – und damit Lampen, Scheinwerfer und Bildschirme mit dieser Technik auszustatten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.