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Mit «Unity» in den Weltraum

Nach dem Absturz von «SpaceShipTwo» hat Virgin Galactic ein Nachfolgemodell präsentiert – und einen prominenten Taufpaten gefunden.

Soll für kommerzielle Zwecke genutzt werden: Das «Unity» getaufte Raumschiff bei der Präsentation am 19. Februar 2016 in Mojave, Kalifornien.
Soll für kommerzielle Zwecke genutzt werden: Das «Unity» getaufte Raumschiff bei der Präsentation am 19. Februar 2016 in Mojave, Kalifornien.
Bob Riha jr./EPA, Keystone
Weiss sich in Szene zu setzen: Firmengründer Sir Richard Branson fährt in die Halle, das neue Raumschiff im Schlepptau.
Weiss sich in Szene zu setzen: Firmengründer Sir Richard Branson fährt in die Halle, das neue Raumschiff im Schlepptau.
Mark J. Terrill/AP, Keystone
Bruchlandung: Überreste des ersten «SpaceShipTwo», das am 1. November 2014 über der Mojave-Wüste abgestürzt war. Einer der Piloten kam dabei ums Leben.
Bruchlandung: Überreste des ersten «SpaceShipTwo», das am 1. November 2014 über der Mojave-Wüste abgestürzt war. Einer der Piloten kam dabei ums Leben.
Ringo H.W. Chiu/AP, Keystone
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Vor gut 16 Monaten hatte der Absturz des Raumschiffs «SpaceShipTwo» einen Toten gefordert. Nun hat das private Luftfahrtunternehmen Virgin Galactic ein Nachfolgemodell vorgestellt. Das neue Raumschiff ähnelt äusserlich stark seinem Vorgänger.

Mit dem Abschluss der Arbeitsphase 1 beginne zugleich die Testphase, an deren Ende das erste kommerzielle Raumfahrprogramm für Menschen der Geschichte stehen werde, erklärte Unternehmensgründer Richard Branson am Freitag.

Das neue Raumschiff wurde zur Präsentation von einem weissen Geländewagen in einen Hangar des Mojave Air and Space Port in Kalifornien gezogen. Das Gefährt sei «Unity» (Einheit) getauft worden, den Namen habe der berühmte Astrophysiker Stephen Hawking ausgesucht, erklärte Virgin Galaxy über Twitter.

«SpaceShipTwo» war am 31. Oktober 2014 bei einem Testflug über der Mojave-Wüste im US-Bundesstaat Kalifornien abgestürzt. Dabei kam ein Pilot ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt. Branson hatte bereits am Tag nach dem Unglück betont, er werde trotz des «schrecklichen Rückschlags» an seinen Plänen für privaten Weltraumtourismus festhalten.

Hunderte Interessenten haben bereits eine Reise reserviert und dafür eine Anzahlung auf den erwarteten Ticketpreis von 250'000 Dollar geleistet. Auf der Warteliste stehen Medienberichten zufolge Prominente wie Hawking, Hollywoodstar Leonardo DiCaprio und der kanadische Popsänger Justin Bieber.

SDA/chi

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