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Chinesischer Astronaut sammelt im All Materialproben

Erstmals hat am Samstag ein chinesischer Astronaut einen Aussenbordeinsatz im All absolviert.

Der staatliche Fernsehsender CCTV übertrug live, wie Kommandeur Zhai Zhigang aus der Kapsel stieg. «Grüsse an alle Menschen der Nation und alle Menschen in der Welt», sagte Zhai. Auch sein Kollege Liu Boming erschien kurz ausserhalb der Raumkapsel, um Zhai eine chinesische Flagge zu überreichen. Das dritte Besatzungsmitglied Jing Haipeng verfolgte das Manöver vom Kapselinneren.

Test der Anzüge

Der Kommandant des Raumschiffs «Shenzhou 7», Zhai Zhigang, testet einen Raumanzug, der eine chinesische Eigenentwicklung sein soll. Sein Kollege Liu Boming wird einen russischen Anzug tragen und ihm vom Orbiter assistieren.

Die Luftschleuse zwischen Orbiter und Rückkehrkapsel mit dem dritten Astronauten Jing Haipeng war zwei Stunden vor dem Weltraumspaziergang geschlossen worden. Der Gesundheitszustand aller drei Astronauten sei gut, berichtete die Bodenkontrolle nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

Mehr als elf Stunden lang hatten die Astronauten die Anzüge ausgepackt und zusammengebaut. Dann unternahmen sie ein 100-minütiges Training, um sich an die Anzüge zu gewöhnen.

Im All will Kommandant Zhai Zhigang mehrere Materialproben einsammeln, die ausserhalb des Raumschiffs angebracht sind. Klappt alles mit seinem Weltraumspaziergang, wird China nach den USA und Russland die dritte Nation, die ihre Astronauten auf solche Einsätze ausserhalb eines Raumschiffes schicken kann. Laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua unterstützten russische Experten den ganzen Einsatz.

AP/mbr

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