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«Am besten überall selbstfahrende Autos»

Osterstau muss nicht unbedingt sein. Selbstfahrende Autos könnten die Verstopfung der Strassen massiv reduzieren. Ein Verkehrsingenieur erklärt, warum.

Olivia Raths
So sieht der Prototyp des Google-Autos aus: Dank Sensoren und PC-Funktionen bewegt sich das Fahrzeug beinahe selbstständig durch den Verkehr.
So sieht der Prototyp des Google-Autos aus: Dank Sensoren und PC-Funktionen bewegt sich das Fahrzeug beinahe selbstständig durch den Verkehr.
mashable.com
Vielleicht verhindern selbstfahrende Autos künftig solche Szenarien: Der Sommerferienverkehr staut sich vor dem Gotthard-Nordportal bei Wassen UR. (5. Juli 2014)
Vielleicht verhindern selbstfahrende Autos künftig solche Szenarien: Der Sommerferienverkehr staut sich vor dem Gotthard-Nordportal bei Wassen UR. (5. Juli 2014)
Urs Flüeler, Keystone
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Herr Kaufmann, der Osterstau am Gotthard hat bereits wieder begonnen. Muss das künftig nicht mehr sein, wenn bestimmte Prozesse beim Autofahren automatisiert werden?

Es gibt einiges Potenzial, um die Staubildung mit technischen Systemen zu reduzieren. Dank Sensoren können automatisierte Autos schneller als der Mensch auf Hindernisse reagieren, und die schnellere Reaktionszeit sorgt für kürzere Anhaltewege. Dadurch können die Autos näher aufeinander fahren. Dies – und damit auch die Staureduktion – kann noch intensiviert werden, wenn ein Auto mit anderen Fahrzeugen – auch solchen ausser Sichtweite – kommunizieren und das Fahrverhalten rechtzeitig anpassen kann.

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