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Wenn der Airbus-Kapitän den Hobbypiloten nicht sieht

Mehrere Beinahekollisionen in der Luft sind auf das gleiche Problem zurückzuführen – mit der Lösung harzt es aber.

Segelflugzeuge ohne Transponder fliegen auf Sicht und sind auf den Bildschirmen von Verkehrsmaschinen oder Fluglotsen nicht zu sehen – so kann es zu gefährlichen Annäherungen kommen. Foto: Keystone/Julian Stratenschulte

Segelflugzeuge ohne Transponder fliegen auf Sicht und sind auf den Bildschirmen von Verkehrsmaschinen oder Fluglotsen nicht zu sehen – so kann es zu gefährlichen Annäherungen kommen. Foto: Keystone/Julian Stratenschulte

Walter Jäggi@tagesanzeiger

Der Businessjet war im Anflug auf den Regionalflugplatz St.Gallen-Altenrhein, als ihm unvermittelt ein Segelflugzeug entgegenkam, das zum Flugfeld Amlikon TG unterwegs war. Die beiden ungleichen Flugzeuge kreuzten sich fast auf gleicher Höhe in einem seitlichen Abstand von 660 Metern. Für den Falcon-Jet entsprachen 660 Meter einer Flugzeit von etwa sieben Sekunden. Die gefährliche Begegnung ging glimpflich aus, obschon die Piloten der beiden Flugzeuge erst im letzten Moment den Gegenverkehr entdeckten.

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