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«Wir sollten das Ozonproblem nicht vergessen»

Weniger ist nicht mehr. Die Idee, der Sommersmog verschwinde, wenn man weniger Auto fährt, ist zu relativieren.

BaZ: Urs Neu, wir erleben erneut heisse Tage. Früher warnten Behörden und Medien im Hochsommer jeweils in drastischen Worten vor dem Reizgas Ozon. Dieses Jahr aber hört man fast nichts. Gibt es den Sommersmog noch?

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Die Ozonbelastung machte aber nicht vor Jahrzehnten grosse Schlagzeilen, sondern noch bis vor Kurzem. Wie hat sich die Situation entwickelt, wenn man weniger weit zurückblickt?

Dennoch: Bei der Ozonbelastung hat sich insgesamt nicht viel verändert. Und das, obwohl die Luftverschmutzung stetig zurückgeht.

Früher galt als sicher: Am Ozonproblem ist unsere eigene Luftverschmutzung schuld. Gilt das nicht mehr?

Aber insgesamt muss man sagen: Der Einfluss des Auslands zur Ozonkonzentration ist beträchtlich.

Können wir denn überhaupt etwas tun gegen zu viel Ozon in der Luft?

Welche?

Autofahren wäre dann also während Tagen oder vielleicht sogar Wochen sozusagen verboten, und die Industrie müsste man faktisch stilllegen.

Aber angesichts des internationalen Einflusses, den Sie angesprochen haben: Kann man mit weniger Luftverschmutzung bei uns tatsächlich etwas erreichen bezüglich Ozon?

Vor etwa zehn Jahren führten gewisse Kantone jeweils mit grossem Brimborium Tempo 80 auf ihren Autobahnen ein – als Massnahmen gegen zu viel Ozon. Dann war solche Aktionen viel Lärm um nichts?

Früher wurde vor sportlichen Aktivitäten bei hoher Ozonkonzentration gewarnt. Ist meine Gesundheit in Gefahr, wenn ich an einem heissen Sommernachmittag joggen gehe?

Das Thema Ozon ist aus den Schlagzeilen verschwunden, obwohl das Problem weiterbesteht. Woran liegt das?