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Seit 1900 war es in der Arktis nicht mehr so warm

1,3 Grad über dem Durchschnitt: Forscher haben am Nordpol einen neuen Rekordwert gemessen.

Die Klimaerwärmung macht sich in der Arktis besonders bemerkbar: Eisschollen im Nordpolarmeer. (13. September 2006)
Die Klimaerwärmung macht sich in der Arktis besonders bemerkbar: Eisschollen im Nordpolarmeer. (13. September 2006)
Arctic Sounder, Beth Ipsen, Keystone
Unter anderem sind die Lebensräume von Walrossen bedroht.
Unter anderem sind die Lebensräume von Walrossen bedroht.
Joel Garlich-Miller/U.S. Fish and Wildlife Service, Keystone
Die Eisschicht in der Region habe ihr Jahresmaximum am 25. Februar erreicht und habe laut Forschern damit zwei Wochen früher als im Durchschnitt seit Messbeginn im Jahr 1979 wieder zu schmelzen begonnen.
Die Eisschicht in der Region habe ihr Jahresmaximum am 25. Februar erreicht und habe laut Forschern damit zwei Wochen früher als im Durchschnitt seit Messbeginn im Jahr 1979 wieder zu schmelzen begonnen.
John McConnico, Keystone
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In der Arktis ist es einer Studie zufolge so warm wie nie in den vergangenen 115 Jahren. Zwischen Oktober 2014 und September 2015 lag die Temperatur 1,3 Grad über dem Durchschnitt der Jahre seit 1900, wie aus dem am Dienstag vorgestellten Bericht «Artic Report Card» hervorgeht. Ein neuer Rekordwert, heisst es in der jährlich erstellten Studie.

Die Eisschicht in der Region habe ihr Jahresmaximum am 25. Februar erreicht und habe damit zwei Wochen früher als im Durchschnitt seit Messbeginn im Jahr 1979 wieder zu schmelzen begonnen.

«Die Erwärmung schreitet in der Arktis mehr als doppelt so schnell voran wie anderswo in der Welt», sagte der Chefwissenschaftler der US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA), Rick Spinrad, bei der Vorstellung des Berichts in San Francisco. Der Klimawandel stelle «die Arktis vor grosse Herausforderungen». Dem Bericht zufolge sind etwa die Lebensräume von Walrossen bedroht. Einige Fischarten seien zudem gezwungen, immer weiter nach Norden zu ziehen.

AFP/dia

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