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Raffiniert im Töten

Die Jagdspinne braucht kein Netz. Ihre Beute spürt sie dank hervorragendem Vibrationssinn auf. Mit einem Sprung stürzt sie sich auf das Opfer, wenn nötig in der Luft, und tötet es mit ihren Giftklauen.

Spannweite von 10 Zentimetern: Für den Menschen wäre allerdings erst das Gift von einem Dutzend Jagdspinnen tödlich.
Spannweite von 10 Zentimetern: Für den Menschen wäre allerdings erst das Gift von einem Dutzend Jagdspinnen tödlich.
Screenshot: Youtube

Die Forschung beginnt in einem Kellerraum des Zoologischen Instituts der Universität München: Dort hat Mechthild Melchers für ihre Dissertation Jagdspinnen gezüchtet. Die Biologin startete 1960 mit drei Weibchen, die per Zufall mit exotischen Früchten aus Mittelamerika auf den Grossmarkt in München gelangt und bei einer routinemässigen Kontrolle der Obstkisten aus Übersee aufgefallen waren. Etwas später kamen Männchen hinzu. Die gefundenen Spinnen legten Tausende von Eiern und vermehrten sich prächtig.

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