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Japan kann weiter töten

Japan akzeptiert das Walfangverbot im Südpazifik. Dennoch kann die blutige Jagd weitergehen – es gibt mehrere Schlupflöcher, die von anderen Ländern bereits genutzt werden.

Martin Sturzenegger
In Japan ein alltägliches Bild: Fischer mit einem erlegten Schwarzwal. (28. Juni 2008)
In Japan ein alltägliches Bild: Fischer mit einem erlegten Schwarzwal. (28. Juni 2008)
Reuters
Die meisten Japaner mögen gar kein Walfleisch: Drei tote Tiere an Bord des japanischen Walfangschiffs Nisshin Maru.
Die meisten Japaner mögen gar kein Walfleisch: Drei tote Tiere an Bord des japanischen Walfangschiffs Nisshin Maru.
Keystone
Stopp mit dem Walfang in Japan: Ein japanisches Walfangschiff in der Antarktis.
Stopp mit dem Walfang in Japan: Ein japanisches Walfangschiff in der Antarktis.
Keystone
Mehr als 10'000 Wale wurden in Japan seit 1988 getötet: Ein gefangener Meeressäuger wird von einem Schiff nachgezogen.
Mehr als 10'000 Wale wurden in Japan seit 1988 getötet: Ein gefangener Meeressäuger wird von einem Schiff nachgezogen.
Reuters
Japan beharrte stets darauf, der Walfang diene lediglich wissenschaftlichen Zwecken: Walfänger bearbeiten einen getöteten Meeressäuger.
Japan beharrte stets darauf, der Walfang diene lediglich wissenschaftlichen Zwecken: Walfänger bearbeiten einen getöteten Meeressäuger.
Keystone
Können einen Erfolg verbuchen: Ein Schiff von Sea Shepherd. Die Organisation setzt sich seit Jahren gegen den Walfang ein.
Können einen Erfolg verbuchen: Ein Schiff von Sea Shepherd. Die Organisation setzt sich seit Jahren gegen den Walfang ein.
Keystone
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Das Fleisch als Nahrung, das reichhaltige Fett als Brennstoff und die Knochen als Baumaterial. Die Verwendung von Walen ist äusserst vielfältig. Erst recht die Produkte, die aus den Überresten der Säugetiere entstehen: Back- und Maschinenfett, Margarine, Seife, Dünger, Gelatine, Schinken und Dosennahrung. Etwas angeekelt erzählte der SRF-Korrespondent in der Sendung «Echo der Zeit» über den Verzehr von Walpenissen: «Das ist nicht wirklich eine Delikatesse.»

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