Zum Hauptinhalt springen

Gentech-Fliegen im Freilandversuch

Eine britische Firma will erstmals gentechnisch veränderte Insekten in Europa freisetzen. Das soll Olivenschädlinge vernichten – Kritiker befürchten, dass die Versuche zu voreilig sind.

In die Falle locken: Durch die Paarung von weiblichen Olivenfliegen (Bild) mit gentechnisch veränderten Männchen soll die Spezies ausgerottet werden.
In die Falle locken: Durch die Paarung von weiblichen Olivenfliegen (Bild) mit gentechnisch veränderten Männchen soll die Spezies ausgerottet werden.
Wikimedia

Knorrige Baumstämme, silbern schimmernde Blätter, die Stille allenfalls unterbrochen von einer zirpenden Grille: Eine Olivenplantage – ach was, einen Hain – stilisieren Menschen gerne zum Idyll. Mindestens aber zu einem Ort, wo Bauer und Natur noch in Frieden miteinander leben. Doch zur Natur gehören auch Schädlinge, und die stören den Frieden oft. Zum Beispiel die Olivenfliege, deren Larven die Früchte zerfressen. Die Bauern wehren sich im Wesentlichen mit Gift. Und davon brauchen sie immer mehr, weil die Insekten schnell resistent werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.