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«Es wird möglich sein, Organe im Labor nachzubauen»

Erstmals in der Geschichte wurden menschliche Stammzellen erfolgreich geklont. Biologe Sebastian Jessberger über Ersatzorgane auf dem Labortisch, individuelle Medizin und ethische Bedenken.

Geklonte Stammzellen führen zu mehr personalisierter Medizin: Mediziner züchten Muskelzellen und mitwachsende Haut für Kinder.
Geklonte Stammzellen führen zu mehr personalisierter Medizin: Mediziner züchten Muskelzellen und mitwachsende Haut für Kinder.
Nicola Pitaro
Ersatzorgane können nun leichter im Labor aufgebaut werden: Eine Forscherin führt einen Versuch durch in einem taiwanesischen Forschungszentrum.
Ersatzorgane können nun leichter im Labor aufgebaut werden: Eine Forscherin führt einen Versuch durch in einem taiwanesischen Forschungszentrum.
Reuters
Das Klonen von Menschen ist durch die neue Technik aber nur ein Stückchen nähergerückt: Die Klonziege Noori im indischen Shuhama. (15. März 2012)
Das Klonen von Menschen ist durch die neue Technik aber nur ein Stückchen nähergerückt: Die Klonziege Noori im indischen Shuhama. (15. März 2012)
Reuters
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Herr Jessberger, Wissenschaftlern gelang es erstmals, menschliche Stammzellen zu klonen. Wie ist diese Nachricht einzuordnen? Hierbei handelt es sich durchaus um einen bedeutenden Durchbruch. Die Bedeutung liegt im technischen Fortschritt, den diese Methode ermöglicht. Nun können über eine neue Methode Stammzellen gewonnen werden, die über ein enormes Anwendungspotenzial verfügen.

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