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Ein Joker gegen die Erderwärmung

Klimaforscher warnen vor dem Vorschlag, einseitig den Ausstoss von Methan und Russ zu senken. Wird nicht auch CO2 reduziert, so wird dessen Anteil in der Atmosphäre weiter anwachsen.

Hier fallen grosse Mengen von Methan an: Mülldeponie in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince.
Hier fallen grosse Mengen von Methan an: Mülldeponie in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince.
Keystone
Methanreduktion bewirkt einen abkühlenden Klimaeffekt.
Methanreduktion bewirkt einen abkühlenden Klimaeffekt.
TA-Grafik ib / Quelle: «Science»
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Alles spricht vom Treibhausgas Kohlendioxid (CO2), das laut dem UNO-Weltklimarat IPCC die Hauptschuld trägt an der ungewöhnlich schnellen globalen Erderwärmung. Von Methan und Russ, die ebenfalls ihren Beitrag dazu liefern, ist zumindest in der Öffentlichkeit und der Politik jedoch kaum mehr die Rede. Ein internationales Team von Forschern möchte dies nun ändern: Sie plädieren im Wissenschaftsmagazin «Science» dafür, in den nächsten Jahren den Fokus stärker auf Massnahmen zu richten, die einen kurzfristigen Effekt gegen die Erderwärmung haben. Dazu haben sie in ihren Modellrechnungen 14 Vorschläge ausgemacht, um Methan und Russ in der Atmosphäre zu reduzieren und damit die prognostizierte Erderwärmung bis zum Jahr 2050 um bis zu 0,5 Grad Celsius zu senken.

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