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Die Umpolung des Erdmagnetfeldes ist wahrscheinlich schon im Gang

Die magnetische Schutzhülle der Erde schwächt sich auf der Südhalbkugel teilweise ab. Neue Satelliten sollen nun exakte Daten über die Veränderungen des Magnetfeldes liefern.

Cyril Belardinelli
Polarlichter in Norwegen: Sie entstehen, wenn geladene Teilchen des Sonnenwindes an den Polargebieten auf die Erdatmosphäre treffen.
Polarlichter in Norwegen: Sie entstehen, wenn geladene Teilchen des Sonnenwindes an den Polargebieten auf die Erdatmosphäre treffen.
Keystone

Das Erdmagnetfeld sieht und riecht man nicht, es umgarnt den ganzen Globus wie ein unsichtbares Spinngewebe, das uns effizient vor den tödlichen Strahlen aus dem Weltall und der Sonne schützt. Besonders bei heftigen Sonneneruptionen, wie sie letzte Woche stattgefunden haben, prasselt ein regelrechter Teilchenschauer aus elektrisch geladenen Protonen und Elektronen auf die Erdatmosphäre nieder. Das Magnetfeld schirmt die Erde vom grössten Anteil der Strahlen bereits weit ausserhalb der Erdatmosphäre ab: Die Magnetfeldlinien lotsen die von der Sonne auf die Erde zurasenden Teilchen elegant um die Erde herum.

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